Ungeachtet der Tatsache, dass Canon bereits ein Nachfolgermodell für die Canon EOS 450D anbiete, habe ich das Problem, dass mein Kit-Zoom gewünscht wird.
Zum Kit-Objektiv. Mit 18-55mm ist es eigentlich keine so schlechte Wahl wie es immer dargestellt wird, immerhin macht es bei jeder Blendenöffnung und Brennweite ganz gute Biler, so jedenfalls Tests. Natürlich kann die Qualität mit anderen Objektiven nicht mithalten, doch das war mir zum Anschaffungszeitpunkt egal, ich habe meine Kamera zum absolut günstigsten Zeitpunkt gekauft und selbst ohne Objektiv wäre das günstigste Angebot nur 20€ günstiger gewesen.
Mittlerweile sehne ich mich aber nach etwas mehr Brennweite, die ist doch mit 55 mm (oder auf KB 88mm) schnell erreicht und man wünscht sich etwas mehr Gestaltungsfreiraum.
Auf der Suche nach einem Passenden Objektiv kaum zu übersehen: Canon, Sigma, Tamron eigentlich jeder Hersteller bietet ein 18-200mm Objektiv an, mit meiner Kamera hätte ich so also einen Brennweitenbereich von 29-320mm also den Bereich mehr als ver3,6facht. Doch wie Tests zu Recht bestätigen ist bei diesen Brennweitenmonster die Abbildungleistung nurmehr eher auf mittlerem Niveau. Tests dazu:
Sigma 3,5-6,3/18-200mm ,DC OS um 219€, Bewertung bei colorfoto.de 68/100
Canon EF-S 3,5-5,6/18-200 mm IS (Canon EOS 450D)Preis ca 400€ oder günstiger,Bewertung bei colorfoto.de 60,5/100
Tamron AF 3,5-6,3/18-200 mm XR Di II LD Aspherical (IF) Macro, Preis ca. 190€, Bewertung: 62/100
ganz zu schweigen vom Tamron AF 3.5-6.3/18-270 mm Di II VC LD Aspherical [IF] Macro, das an der Nikon D300 gemessen nurnoch 54 Punkte von 100 erreicht.
Diese Testergebnisse und Bewertungen, so unterschiedlich sie auch wirklich oft ausfallen, sind sich doch meist einig, dass Solche Superzoom Objektive nicht das Gelbe vom Ei liefern. Da ich der festen überzeugung bin keine Brenweite von 29-320 zu benötigen bin ich also bereit genau in diesem Punkt Kompromisse zu schließen. Ich setze also eine geisitge Grenze bei 120-150 mm, was mit Sicherheit genügt. Einsteigen würde ich, um mein Kit-Objektiv und meine 20€ somit unbrauchbar zu machen, gerne weiterhin um die 18mm.
Nun bin ich bereit tausende Euros zu investieren, ich werde bestimmt glücklich. Doch leider bin ich kein glücklicher Besitzer von tausenden Euros, also muss auch hier gespart werden. Doch was bedeutet sparen? Also für mich bedeutet das auf jedenfall die Überlegung auch Fremdhersteller Objektive anschaffen zu wollen falls diese eine überzeugendere Leistung zum selben Preis oder eine gleiche Leistung zum günstigeren Preis bieten. Einfacher gesagt als getan denn viele Produkte lassen sich nicht direkt vergleichen. Doch um alles einfacher zu machen, Optische Vergütungen finde ich wichtig, Bildstabilisatoren sind hingengen nicht notwendig.Preislich sollte es sich in den Greunzen von 200-400 Euro bewegen, also als gute optische Basis solte ich mal meinen „Kamerapark“ erweitern wollen. Zudem soll es für die meisten Aufgaben gewapnet sein, also Landschatsaufnahmen, Architekturfotos und vor allem Portraitfotos.
Nach sehr intensiver Recherge kommen mehrere Modelle in die nähere Auswahl.
Sigma 18-125 3,8-5,6 DC, OS, HSM 269€, Bewertung 83/100, digital empfohlen
Spricht mich vom Preis und von der Brennweite am meisten an, Bewertung im oberen Testfeld, doch angeblich liefert Sigma sehr ambivalente Qualität, wie in FOren oft zu lesen ist.
Canon EF 70-300 4-5,6 IS USM 520*€, Bewertung 80/100, digital empfohlen (getestet an 5D)
Würde an meiner Canon 450D wohl die besten Bilder liefern, scheidet jedoch wegen Preis und Brennweite die großteils nicht bentigt wird aus.
Canon 28-135 2,4-5,6 IS USM 417€, Bewertung 81,5/100, nicht digital empfohlen
Warum dieses Objektiv nicht empfohlen wird weiß ich nicht, bietet angeblich überzeugende optische Leistung.
Canon EF-S 55-250 4-5,6 IS 239€ 79/100, digital empfohlen
Würde wohl eine sehr gute Ergänzung zum Kit-Objektiv darstellen, Preislich und von der Leistung äußerst attraktives Markenprodukt.
Tamron 28-75 2,8 Asph. Macro 309€ 74,5/100, nicht digital empfohlen
Würde ich wegen der Kombination aus Brennweite, Preis und der entgangenen Empfehlung eher ausscheiden lassen, zusätzlich fotografiere ich kaum Macro.
Sigma EX 24-70 2,8 DG HSM 870€ 86,5/100, digital empfohlen
Wohl eines der besten Geräte im Test, aber wie das in die Auswahl kam weiß ich selbst nicht, zu teuer und entspricht nicht meinen Anforderungen.
Sigma 18-200 3,5-6,3 DC OS 219€ 68/100, digital empfohlen
Warum plötzlich 18-200? Das 18-125er von Sigma bietet zum selben Preis bessere Leistung.
Sigma 50-150 28 APO DC HSM 458€ 76/100,digital empfohlen
Gute Ergänzung, liegt alerdings am hinteren Ende der Preisskala.
Sigma 55-200 4-5,6 DC 130€ 66,5/100, nicht digital empfohlen (nicht ganz sicher ob ja oder nein)
Gute Ergänzung zum bestehenden Objektiv, doch lt. div. Tests zentreirungprobleme und qualitativ wohl nicht gewünscht
Bewertet man nun alles mithilfe einer Skala ergibt sich folgende Reihung. Testergebnis
Testergebnis Brennweite min Brennweite max Preis Note
>80 <18 egal >200 1
>70 >25 egal >300 2
>60 >50 >200 >400 3
<60 >70 >250 >500 4
Werden nun die Objektive nach diesem Schema bewertet entsteht folgendes Bild. Sigma 18-125
Sigma 18-200
Tamron 28-75
Sigma EX 24-70
Canon 28-135
Sigma 55-200
Sigma 50-150
Canon EF-S 55-250
Canon EF 70-300
Eine Übersicht im Brennweitenbereich folgt in Kürze. Die Testbilder des Magazins Spiegelreflex Digital könen >>hier<< eingesehen, und verglichen werden. Was mir negativ auffile war bei den meisten Sigma Objektiven ein leichter Texturverlust und ein verschlucken von Details in der chinesischen Statue, was auch deutlich wird: Je länger die Reichweite desto stärker die Chromatischen Aberationen.