Verfasst von: renezeros | Juli 11, 2009

Testbericht Sigma 18-125mm 3.8-5.6 DC OS HSM IF, Vergleich m. Canon Kit 18-55mm

Hier habe ich mal mit einem 100Euro Schein einen überblick geschossen um die Schärfe des Objektivs zu vergleichen und die Qualität in den verschiedenen Blendenstufen aufzuzeigen. Gleichzeitig ist das eine ziemlich gute Bewertung für die Schärfe der Objektive, das Sigma…soviel sei bereits verraten…gewinnt diesen Test.

Aber bitte seht selbst wer bei der Schärfe überlgen ist.

Objektivtest_18mm

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Die Leistungen im 18mm Bereich würde ich als ziemlich gut bezeichnen, natürlich ließe sich da noch einiges steigern, aber für diesen Preis eine brave Leistung. Die Schärfe steigt ist hier bei Blende 11 deutlich am besten, doch auch Blende 4 ist in Ordnung. allgemein wirken Die Aufnahmen schärfer als die des Canon Kit Objektives, außerdem kommen sie (die Sigma Bilder) leicht dunkler vor. Bei Brennweite 18mm ist die Verzerrung gerader Linien zwar sichtbar, aber im erträglichen Rahmen, also deutlich weniger als bei vergleichbaren Universalzooms.

In dieser Brennweite arbeitet der Bildstabilisator gut und vergleichbar mit dem des Kit-Zooms.

Sehr gute Leistung im Portraitbereich. 55mm!

Objektitest_55mm

Die Leistung bei 55mm (wegen nicht ganz genauer Einstellung eigentlich 54mm bei den bildern des Sigma) leistet es gute dienste und ist dem Canon Kit, das auch gut 200€ günstiger ist, deutlich überlegen. Hier arbeitet der Bildstabilisator schon etwas unzuverlässiger, wo das Canon noch ca. 3 Blenden Schafft erreicht das Sigma nur noch ca. 2 Blenden. Das jedoch auch nur bei  ruhiger Hand. Besonders gut aufgefallen ist die Leistung bei Offenblende (f5), dies Auflösung erreicht fast das Niveau von f8, beinahe überragend ist die Auflösung bei Blende 11, hier ist die Schärfe und Auflösung deutlich am besten, besonders da dies eien Brennweite für Portraits ist wäre Blende 11 und bereits Blende 8 empfehlenswert. Wem der Hintergrund dabei zu scharf ist,kann das in der nachbearbeitung ja auch verbessern.

Nachlassende Leistung auf immernoch gutem Niveau im Tele-Bereich

Das Testbild für 125mm wird nachgeliefert, aus den oben genannten Gründen.

Die Leistung bei 125mm lässt schon etwas nach, ist aber auch nicht schlecht. Nur halt nicht mehr ganz so gut wie bei 55mm. In der Praxis wird das wohl nicht wirklich auffallen da zwischen Motiven die mit 125mm herangeholt werden ja auch störende Luftschichten liegen.Ein Macroobjektiv ist das Sigma allerdings klar nicht, denn dazu bietet es nicht ganz die gewünschte Schärfe. In diesem Fall wäre zu einer Festbrennweite zu raten. Werr allerdings ab und an mal eine Blume fotografieren möchte für das heimische Fotoalbum kann das auch machen.

Diese „Portraits“ wurden mit 125mm und Blende 5.6, 8 und 11 gemacht, fokussiert wurde auf das Auge. Hier hat das Objektiv bei blende 8 eine gute Leistung bietet jedoch die wenigsten Unterschiede zu den Anderen Blendenöffnugnen. Die Schärfe geht für scharfe Aufnahmen in Ordnung unkann sicher auch von etwas ambitionerteren Fotografen verwendet werden.

Fazit

Professionellen Ansprüchen genügt das Zoom sicher nicht, denn dazu fehlt ihm sowohl die optische Leistung als auch die Robustheit tortz der guten Verarbeitung.Die Auflösung ist jedoch für ambitionierte Amateure in Ordnung, die Lichtstärke ist zwar nicht üppig, doch in den meisten Fällen muss für gute Leistungen auch nicht abgeblendet werden. Die Verarbeitung ist spitzenmäßig und das Gewicht spricht für die Robustheit, wenn auch nicht für die Tauglichkeit im harten Fotografenalltag . Der Ring dreht mit genau dem Richtigen Wiederstand, das objektiv fährt nicht von selbst in den Tubus zurück. Die Mitgelieferte Sonnenblende spart Geld. Der HSM Ultraschallmotor arbeitet sehr präzise, leise und schnell, jedoch surrt das Objektiv leicht mit, was nicht weiter störrt. Für die Canon Einsteiger uneingeschränfkt empfehlenswert, für alle Nikon Besitzer ist das 18-105mm Nikkor vorzuziehen das geringfügig bessere Leistungen beitet und günstiger ist. Auf der Kritikseite steht der etwas schwächere Bildstabilisator, und eben die nicht ganz professionelle Leistung. Chromatische Abberationen waren zwar vorhanden und auch sichtbar, jedoch Klassenüblich. Der Randabfall der Auflösung könnte geringer sein, aber auch das ist klassenüblich beim Sigma. Klar den 18-200 und 250 und 270 Modellen vorzuziehen, wer diese Brennweite benötigt kauft sich lieber ein zweites Objektiv und trägt dafür etwas schwerer, im Alltag sollten allerdings schon 125mm völlig ausreichen.

bewertung_sigma18_125


Antworten

  1. Hallo.
    Sehr interessanter Test!
    Ich spiele mit dem Gedanken mir dieses Objektiv zuzulegen. Ich besitze momentan das Sigma 18-200mm OS und ein Canon 18-55mm IS. Die Bilder des 18-200mm gefallen mir teilweise garnicht: In bestimmten Zoombereichen ist es nicht scharf, die Farben schlecht, der Kontrast schlecht und im Weitwinkel ist die Verzerrung sehr stark.
    Zum Test habe ich momentan das 18-55mm IS und ich muß sagen, ich bin mit der Bildqualität sehr zufrieden. Es ist durchweg schärfer als das Sigma und Farbe und Konteast sind besser. Was mich stört ist die geringe Lichtempfindlichkeit bei 55mm, der eingeschränkte Zoombereich, das Fokussieren bei schlechtem Licht (hier wurden ein Menge Fotos unscharf, das Sigma Fokussiert besser bei wenig Licht) und die Verarbeitung ist nicht besonders (dafür ist es schön leicht ;) ).
    Ich denke also, dass ein „Mid-Zoom“ mit der gleichen oder besseren Bildqualität wie das 18-55mm IS für mich ideal wäre. Hab im Auge: Canon 18-85mm IS, Sigma 17-70mm.
    Was mich erstaunt hat, ist der Testbericht von colorfoto. Hier liegt das Sigma vor den anderen Objektiven und ist sogar gleich auf mit dem Tamron 17-50mm!
    Aufgrund der oft erwähnten Serienstreuung bei Sigma, wird es wohl das beste sein das Sigma 18-125mm OS auszuprobieren.
    Handelt es sich bei dem Kit Objektiv hier im Test um die Version mit IS!?
    Für Kommentare bin ich natürlich dankbar.
    Gruß Martin

  2. Lieber Martin,

    bei meinem Referenz Canon-Zoom handelt es sich um das EF-S 18-55 IS mit Lichtstärke 3,5-5,6 (Bildstabilisiert)
    Leider habe ich keine erfahrung mit den Zooms die du erwähnst. Mittlerweile habe ich das Zoom bereits etwas länger. Und teilweise bin auch ich mit der SChärfe nicht ganz zufrieden, aber wie erwähnt kan man das für den preis nicht erwarten, und für diesen Preis bin ich ganzschön zufireden mit der Qualität.

    Leider kenne ich 2 Voraussetzungen nicht. Einerseits dein Budget und andererseit dein Einsatzbereich. Als bequemes Universalzoom ist es gut gebräuchlich, wer seine Fotos verkaufen möchte dem sei eine Linse mit höherer Leistung angeraten. Am zukunftssichersten wäre hier beispielsweise das Sigma EX 24-70/2,8 IF DG HSM das im FOTO-Hits Test vom Juni 2009 klasse bewährt hat und ca. 890€ kostet. Da hättest du Lichtstärke satt und immernoch einen annehmbaren Zoombereich, wenn auch am Anfang und Ende etwas beschnitten. Oder das Canon EF 24-105/4 L IS USM das grandios abgeschlossen hat, aber etwas teurer ist (1100 €). Für Weitwinkel und stärkeren Zoom würde ich auf eigene Linsen setzen, somit hättest du das beste Ergebnis, diese Qualität kann wohl ein Universalzoom nicht bieten kann.

    Sonst gilt: Investiere immer in die Linse investieren! Und die EOS 7D mag ich auch! Und dann noch eine riesen Blitz ausstattung. ;-)


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