Verfasst von: renezeros | März 31, 2010

GoProPhoto gestartet

Guten tag liebe renezeros.wordpress.com LeserInnen und Leser!

Ich muss sagen: täglich über 100 Visits und insgesamt bereits 60.000 besucherInnen machen mich stolz auf mein kleines Kinder, mein Liebling. Aber mein Liebling wurde in letzer Zeit etwas fett. Wie euch schwer entgangen sein wird, habe ich mich auf „renezeros“ schon seit längerem fast ausschließlich mit Fotografie beschäftigt. Diesen trendableger werde ich nun outsourcen. Dazu habe ich den Blog: goprophoto.wordpress.com ins Leben gerufen.

Das problem mit dem fetten, überladenen, alten Blog war einfach, dass er zu voll gestopft war und für eine ausschließliche Ausrichtung afu ein Thema nicht ideal aufgebaut war. Der neue Blog bietet eine Klarere Kategorienafuteilung und eine übersichtlicher Darstellung, samt neuem Template (dass ich das nicht wieder etwas ändere sei nicht garantiert, habe gerade heute den Header geändert)

Und ja, zugegeben, der neue Blog ist auch darauf trainiert kmoerziell etwas Erfolg abzuwerfen indem ich Werbung einbaue, immerhin mag die Fotografie auch bezahlt werden.

Aber das Beste kommt zum Schluss:

Im kommenden Monat werde ich mal die alten Artikel dieses Blogs durchforsten und die besten und beliebtesten auf den neuen Blog stellen, dabei werden die Artikel journalistisch und qulitativ deutlich aufgewertet. Außerdem: Ich fotografiere nun schon über ein Jahr und leren täglich sicher 10 Dinge dazu. Zu all diesen Dingen werde ich Artikel verfassen und eine Fototipps Fundgrube einbauen. Außerdem habe ich geplatn meine Shootings online zu veröffentlichen und so eine Blick über die Schultern zu erlauben.

Yours sincerely

Renezeros

Fixe Kandidaten dazu wären unter Anderem: HDR Fotos mit Photshop zu erstellen, ein Strobisten Starter-Guide (verständlicher und leichter als der Strobist 101 von David Hobby), Kamera und Objektive für mehr Fotospaß.

Verfasst von: renezeros | März 27, 2010

Fotografieren im Kindergarten – Gruppenbilder von Kindern

Das tägliche Brot eines fotografen ist hart verdient, natürlich träumen viele Amateure von der tollen Fotokarriere und davon lauter Supermodels zu knippsen, aber, auch wenn die Supermodels mal vor der Türe Schlange stehen, aller anfang ist klein. Glücklicherweise ging es mir nicht ums Geld (ich hab den Auftrag gratis angenommen), sondern um die Erfahrung wie man mit Kindern aufregende, spannende und vor allem unkonventionelle Gruppenfotos macht. Zu diesem Auftrag kam ich, nachdem ich für eine Kindergärtnerin bereits ein (meiner meinung nach sehr Gelungenes) Portrait fotografiert habe. Die Zielsetzung war kla: Ein unkonventionelles, lebendiges Gruppenfoto.

Das Problem war nicht, dass kein Fotograf bereit war im Kindergarten zu fotografieren, die Fotos einer anderen Fotografin (die übrigens von mir bereits ganz gute Fotos machte) gefielen dem Kindergarten einfach nicht genug um die Fotos auf einem Plakat zu verwenden. Der Grund war eine Charity Veranstaltung zu Gunsten den Kinderartens, wofür ein Foto gebraucht wurde. Das Gruppenfoto sah aber tatsächlich wenig einladend für diesen zweck aus. Daher das neue Foto.

Meine erste Idee war eine Sonne mit Kindern, die Kopf an Kopf im Kreis liegen, auf einem weißen Stoff, damit der grässliche turnsaalboden nicht sichtbar wurde. Außerdem wollte ich eine Vorstellung machen, quasi die Spielzeuge der Kinder aufstellen und die Kinder darauf positionieren. Die Idee hatte ich aus einem GEO das bestimmt bereits 15 Jahre alt ist, damals räumten BewohnerInnen von Häuserin in Verschiedenen Ländern das gesamte Haus aus und präsentieren sich im Freien, großflächig abgelichtet. Eine Klasse Idee, die ich im Kindergarten wiederholen wollte. Allgemein gefällt mir die Idee sehr, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mitsamt ihrer Welt, den Spielzeugen und Co, zu präsentieren.Dazu wollte ich einen ungewöhnlichen blickwinkel einbauen. Oft wird gesagt: Fotografiere Kinder auf Augenhöhe. Ein Guter Ratschlag. Doch ich bin der Meinung, die Wahre Kindlichkeit kommt auf einem Foto am besten rüer, das von einem höheren Standpunkt aufgenommen wird, hier von einer Leiter auf ca. 3-4 Metern Höhe (incl meiner Körpergröße)

Aber weider zurück zum eigentlichen Shooting. Es offenbarten sich ein Paar Probleme.

Lichtleistung. Ich besitze genau ein eiziges blitzgerät, ein Speedlite 430EX, mit einer Leitzahl von ca. 36 (ISO 100/35mm), also viel zu wenig um mit einer sinnvollen ISO Einstellung (100-400 bei der  Canon EOS 450D) einen so großen Ort zu erhellen. Noch dazu, sollte das Licht weich sein, und weiches Licht verliert immer an Leistung. Dazu kommt noch die weite Streuung des Lichtes, und die große Streuen + Diffusion schlucken viel Licht, zu viel Licht für mein Equipment. Klar hätte ich Blende 2,8 nehmen können, dann wäre mir aber wohl zu viel vom Leuchtstoffröhrenlicht ins Bild ausgeblutet, zum anderen besitze ich keine derart lichtstarke Optik (aus Geldmangel)

Weiches Licht. Ich besitze keine nenenswerten Lichtdifusoren, bestelt war zu der Zeit ein Durchlichtschirm, der aber nie rechtzeitig ankommen würde. Wie ich den sonst immer verwendeten Faltdiffusor vor dem Blitz befestigen sollte, war mir leider auch ein Rätsel.

Zum Glück konnte ich beide Probleme einigermaßen lösen. EInerseits borte ich mir von einem Bekannten Fotografen eine Studioblitzanlage aus. Die zwar betagte aber immernoch gut funktionierende Broncolor Impact war Für diesen Aufgabenbereich klasse geeignet. Damit hatte ich genug Leistung. Die Diffusion übernahm allerdings ein nicht ganz so gut geeigneter Silber-Reflexschirm. Das sollte sich noch rächen.Was sich außerdem auch noch rächen sollte, war, dass der belichtungsmesser just am Tag vor dem großen Shooting den Geist aufgab. Endgültig. Dadurch konnte ich die Auswirkungen des Blitzlichtes nur schätzen.

Ein weiteres Problem stellte die Decke dar, in der benötigten größe war nur das total bunte Schwungtuch verfügbar, dieses lenkt leider von den Kindern sehr stark ab.

Also, der Tag des Shootings war aufgebrochen. Als Blitze hatte ich dabei den Broncolor Impact und meinen 430EX mit Diffusoraufsatz. Auf der folgenden Grafik könnt ihr den Blitzaufbau sehen.

Blitzsetup Kindergarten. Kein Bild? Ooops, probier's mal mit neu Laden!

Der große Blitz war, die Kamera auf 12 Uhr, ca. auf 11 Uhr, der Kompaktblitz auf 2 Uhr gestellt. Betrieben wurder erster mit voller Listung, der Diffusoraufsatz sollte dem Blitzlicht etwas Härte nehmen und beim auslösen des Studioblitzes helfen. Der Studioblitz wurde mit dem optischen Slave Sensor ausgelöst, das Signal bekam er vom Systemblitz, der manuell auf volle Leistung gestellt wurde, und mit dem Yongnuo Flashtrigger RF-602 Set ausgelöst wurde.

Hier könnt ihr die beiden besten Fotos aus der Serie begutachten, dabei habe ich folgendes gelernt.

Traue niemals einem Display. Die Lichter waren am Computer viel heller, die Schatten um einiges dunkler. Außerdem war leider die Sättigung zu hoch eingestellt.

Fotografiere wirklich niemals in JPEG! Ehrlich. Niemals! Die Lichter hätte ich noch viel schöner retten können, hätte ich in RAW fotografiert.

Verfasst von: renezeros | Februar 3, 2010

Das ursprüngliche Apple Logo

Verfasst von: renezeros | Februar 3, 2010

Wir bauen uns selbst eine Softbox

Wie kann ich günstig eine Softbox selber bauen? Wer enrom hohe Ansprüche hat, sollte diesen Artikel besser nicht lesen, eines ist klar: Eine Profi-Softbox kann ieses Ding nicht ersetzen. Aber wer eine günstige Lösung sucht, die durchaus schnell zu bauen ist, kann hier fündig werden.

Schritt Eins: Was brauchen wir?


Von Links nach Rechts:

Lineal

Bleistift

Schere

Marker

Cutter

Klebeband

Butterbrotpapier oder besser ein dünnes Stoffstück

Schuhschachtel

wer einen hat: Einen zustäzlichen Diffusor

Schritt 2: Mit dem Messer den Deckel Abschneiden.

Eine Bessere Lösung wäre gewesen, den Deckel dran zu lassen, eine Rechteckige Form daraus auszuschneiden und einen dünnen rand von etwa 2-3 cm zum Rand überzulassen. Daran wird dann der Außendiffusor befestigt.

Schritt 3: Loch einschneiden

Wir messen mit dem Lineal den Mittelpunkt der Schachtel aus, ritzen mit dem Bleistift die Öffnung für den Blitz ein, der Blitz dient dabei als Vorlage. Wichtig dabei: Das Loch muss etwas kleiner sein als der Blitz, damit die Softbox auf deisem auch hält.

Schritt 4: Klarheit schaffen!

Ich habe mir, als Gimmic, die Ausrichtung des Blitzes eingezeichnet.

Schritt 5: Das Butterbrotpapier befestigen.

Dazu wird es mit starkem Klebeband, am besten einem dicken Streifen Gaffer-Tape, befestigt. Allerdings ist dann eine befestigung eines zusätzlichen Innendiffusors nicht mehr möglich.  Falls du in Schritt 2 den Deckel drauf gelassen hast, das Papier auf den Rand aufkleben, dazu mit Klebstoff auf den Rand geben.

Verfasst von: renezeros | Februar 2, 2010

City of Linz

Verfasst von: renezeros | Februar 1, 2010

Wenige Worte zur…Leica S2

Die Zeitschrift ProdiPhoto hat Leica’s neue Systemkamera getestet, die S2. Ein Profi Bolide der Das Beste aus beiden Welten, dem Kleinbild und Mittelformat, vereint. Kleinerer Sensor, 35 MPix und vorerst 3 Festbrennweiten machen die S2 zur Universalistin. Denn das Format ist ganz schön kompakter als bei einer normale Mittelformat.

Das viel interessantere waren aber die gezeigten Testbilder: Ich war sprachlos! Die Tontrennung selbst bis ins kleinste Detail, der Kontrast total Lebensnah und real, die Schärfe schlicht überwältigend. Kritikpunkte gab es bei diesen Ergebnissen einfach nicht! Ach ja, doch: 18.900 war dann doch nicht die Maximale ISO sondern der Preis. Wenn ich von einer D3x oder selbst Eos 5D Mk.II noch Kilometerweit entfernt bin, dann bin ich von dieser Spitzen Leica Lichtjahre entfernt. Den Preis von Hasselblads kann ich nichteinmal mehr lesen.

Verfasst von: renezeros | Februar 1, 2010

Mit dem Linken hält man besser!

Wer ein Foto macht, der muss seine Kamera

Verfasst von: renezeros | Januar 12, 2010

Der Yongnuo RF-602 Flashtrigger

Aufmerksamen LeserInnen meines Blogs ist eventuel schonmal aufgefallen, dass ich gerne meinen Blitz ferngesteuert auslösen möchte. Dazu gibt es sehr viele Möglichkeiten, meist leider relativ teuer. Über verschiedene Möglichkeiten einen Blitz drahtlos auszulösen informiert unter anderem Robert Kneschke auf Mrtin Gommels Blog Kwerfeldein.de.

Allem in allem sind die Meisten Lösungen relativ teuer und beginnen bei 150€. Wessen Kamerablitz (sofern vorhanden) also keinen Master-Fähigen Blitz besitzt, was bei Canon bislang bei allen Modellen der Fall ist außer der 7D, der musste auf eine dieser teuren Lösungen zurückgreifen.

Doch dann kam der fast schon berühmte Cactus Trigger, auch Ebay Trigger genannt, der in mehrern Versionen verfügbar ist und etwa ab 24€ zu haben ist. Oft wird dieses System aber als weniger zuverlässig beschrieben. Doch dann entdeckte ich auf einem anderen seeehr interessanten Blog, dem Blog der Fotografen Martin Krolop und  Marc Gerst einen Artikel über das Yongnuo RF-602 Funkauslösesystem. Deren Aritkel könnt ihr hier nachlesen.

Genau diese Funkauslöser habe ich bei Cotswoldphoto über Ebay bestellt. Kostenpunkt 32€ inkl. Bei Ebay werden diese Produkte auch aus Honkong angeboten und kosten als Set nur 22€, da aber einen Lieferung außerhalb der EU erfolgt müsste zusätzlich noch einen Einfuhrumsatzsteuer abgegeben werden und das wäre aufwendig und ich möchte es lieber legal erwerben. Bereits bei der Bestellung muss man das Kameramodell angeben um das korrekte System zu erhalten. Dabei ist es wichtig ob man eine 1000D, 450D oder 500D hat oder eine 50D, 7D, 5D, 1D usw… gleiches gilt auch bei Bestellugen für Nikon und co.

Also gehts auch schon los….Auspacken:

Die Verpackung ist nicht schlecht, mir egal. Aber wichtig ist, dass alles gut geschützt und verpackt ist, die Anleitung war nur auf Chinesisch (komisch, spreche ich leider nicht) und in schlechtem Englisch verfasst.

Anfassen:

Das gerät fühlt sich witzigerweiße so an wie meine Fernbedienung fürs Garagentor, wer diese nicht kennt sollte sich einfach eine bilige Fernbedienung vorstellen, nicht schlecht aber von der Wertigkeit merkt man, dass das Gerät nicht aus dickem Kunsstoff ist und auch vond er belastung nicht ganz strapazierfähig erscheint. Doch dafür ist die verarbeitung gelungen, ncihts wackelt oder knackt. Die Blitzschuhe sind aus dickem Metall gefertigt und passen gut. Leider fehlt beim Sender eine Feststellschraube.

Einschalten:

Beim ersten starten funktioniert alles grandios. Der Blitz löst aus, man muss ihn  nur manuell einstellen. Nicht vergessen, Belichtungszeit regelt nur den Hintergrund, nur die Blende regelt wie stark die Blitzleistung auf den Sensor trifft. Etwas ungewühnlich ist diese Einstellung schon für mich, die ersten Bilder besitzen viel zu harte Schatten und ich muss noch viel lernen, aber der Blitz wird tadellos ausgelöst. Mein erster Fehler: Ich möchte einen Hintergrund stark unterbelichten, stelle auf 1/500sec und schwupps, nur ein kleiner Streifen wird vom Blitz erhellt. Die Synchronzeit war zu kurz, maximal möglich ist 1/200 mit einem minimalen streifen am unteren Ende, den schneide ich ohnehin ab da mein Sucher nur 95% vom Bild zeigt und ich deshalb meine Bildgesaltung nicht so weit nach außen ausdehne. Mit mehr Leistung am Blitz, einer Kleineren Blende (dadurch wird der Hintergrund ja auch dunkler) und eine längere Verschlusszeit retten das Bild.

Zurück zum RF-602.

Reichweite:

Ich verlasse mein Zimmer, bin 10m vom blitz entfernt: Er löst aus. Nächster Raum: Er löst aus. Nächster Raum: Nichts. Die dicken Wände und ein Sicherungskasten machen ein Empfangen der Funkstrahlen unmöglich. Doch im Außenbereich sind schon geschätze 100m drin, vll sogar mehr.

Vorteile:
Günstig

Solide

Zuverlässig

größere Reichweite

Nachteile:

kann kein TTL, stellt die Blitze also nicht automatisch ein. Aber: Das können nur die Masterblitze und die neuesten Pocketwizzards, keine andere Funklösung. Leider.

funktioniert nur bei 1/160 sec wirklich zuverlässig

der Sender benötigt CR2 Batterein um ca 3€ je nach Anbieter

Wer also einen Funkauslöser für wenig Geld mit gutem Wert sucht wird wirklich fündig, wer eine Profilösung sucht kann getrost zu einem Masterblitz oder den neuesten Pocketwizzards greifen. Das bietet zusätzlich die komfortable TTL Steuerung.

Nachsatz: Mittlerweile gibt es auch die Pixel Funkauslöser aus China die TTL sprechen und übertragen, laut ersten Tests ist mit denen die Belichtung leider scheinbar noch sehr ungenau. Kosten aber nur 120€, die Masterblitze fangen ab 400€ an, die TTL fähigen von PocketWizzard kosten pro Gerät etwa 250€ benötigen dafür aber nicht direkten Sichtkontakt.

Verfasst von: renezeros | Dezember 24, 2009

Was Einsteiger SLRs wirklich aushalten.

Wir alle wissen: Profis schießen bei Wind und Wetter mit ihren Canon EOS 1Ds Mark III oder ihren Nikon D3s, allesamt ausgerüstet mit allerfeinsten Mänteln aus Magnesiumlegierungen und abgedichtet mit sehr vielen Dichtungsringen um das Wasser aus einer Kamera zu halten. Selbst Stöße und Tritte halten diese Professionellen Kameras jenseits der 4000 Euro aus. Auch Olympus bewirbt seine E-3 vor einem ausbrechenden Vulkan, welcher der Kamera nichts anhaben kann. Klar, wer unter solch extremen Bedingungen fotografieren will muss tausende euros ausgeben, die Stabilität ist oft sogar eines der wichtigsten Unterschiede zwischen den Verschiedenen Kameraklassen der Hersteller.

Glaubt man. Doch 2 Beispiele zeigen was selbst eine Einsteigerkamera einstecken kann.

Im Ersten Artikel leißt man von einer Canon 350D die aus allen Wolken gefallen ist, sie hat sich nämlich beim Fallschirmspringen durch den Ruck beim Öffnen des Schirms von eienrn Befestigung am Helm gelöst und wohl entschlossen am Boden auf den Besitzer zu warten. Fotos macht sie noch immer, ein paar Kratzer und ein Autofokus mit Schleudertrauma waren alles.

Zum Artikel auf Canonrumors: http://www.canonrumors.com/2009/12/who-says-rebels-arent-built-tough/

Zum Artikel des Unglücklichen:http://www.fredmiranda.com/forum/topic/845602

Die zweite Kamera die ein Fotograf wohl unbedingt loswerden wollte war eine Nikon D90, über die in Fachmagazinen immer wieder geschrieben wird, dass sie beinahe die selbe Ausstattung besäße wie die Nikon D300(s), jedoch „nur“ einen Plastikkörper hat. Außerdem wird ihr fabelhaftes Rauschverhalten oft gelobt, genau diese Lob dürfte wohl der Auslöser für die Idee von  „Skunkabillygewesen sein, der beschloss seine Kamera die ganze Nacht draußen zu lassen um die Bewegung der Sterne einzufangen (mir ist klar, dass solche Aufnamhen keine hohen ISO werte brauchen). Skunkabilly ist ein Südstaatenmensch der scheinbar nicht gewöhnt ist, dass Nächte auch Minsugrade haben können. Jedenfalls ist übernacht seine heißgeliebte Kamera einfach zugefrohren und zeigte die allerschönsten Eisblumen auf dem Gehäuse. Nach dem Auftauen funktionierte die Kamera, die nur die Hälfte ihrer Magnesium-Outdoor-Schwester D300(s) kostet, immernoch einwandfrei, jedoch nur mit manueller Fokussierung da das kondensierte Wasser den AF-sensor verwirrte, doch auch der AF funkioniert inzwischen wieder korrekt. Kamera und Optik hielten dem Wetter Stand.

Zum Artikel auf Nikonrumors: http://nikonrumors.com/2009/12/24/a-better-holiday-picture.aspx

Zur Flickr Seite des Raben-kamera-vaters: http://www.flickr.com/photos/skunkabilly/3169879922/

Schockierend, aber auch beruhigend zu wissen. Nur bitte, wer das unbedingt testen will, und vielleicht sogar das des öfteren solte sich doch lieber eine der eingangs erwähnten Profi-Geräte zulegen.

Dazu noch eine kleine Berechnung, wie schwer eine Kamera ist, die 915m (der Unglückliche Fallschirmspringer sprach von 3000 fuß) zu Boden fällt. Formel: Masse*Erdbeschleunigung (9,81 m/s)^2 * 915m= XY Joule

Canon EOS 350D: erzeugt 44 Kilojoule

Canon EOS 1Ds Mark III: erzeugt 123Kilojoule, also etwa die dreifache Energie einer 350D, dies entspricht in etwa dem tatsächlichen Gewichtsunterschied beider Kameras.

Auf eine so kleine und  „leichte“ Kamera wirken also nur 1/3 der Kräfte beim Aufprall, wie auf eine EOS 1Ds Mk III, ich würde euch gerne das Ergbenis noch anschaulicher präsentieren, doch leider scheitert es an der Umrechnung.

Was ich damit sagen will: Eine so leichte Kamera überlebt vielleicht den Sturz, eine schwerere, wenn auch besser „gepanzerte“ Kamera vielleicht nicht, da die Panzerung nicht im selben Maße schützen kann wie sie die Kamera beschleunigt und dementsprechend mehr Energie erzeugt. Anders gesagt: Hätten die Profimodelle den sturz überlebt (von der Frostattacke bin ich mir sicher)?

Verfasst von: renezeros | Dezember 4, 2009

Reingelesen: Joe McNally’s Hot Shoe Diaries

Joe McNally ist ein amerikanischer Profi Fotograf, er arbeitet mit dem Nikon System und ist ein Zauberer mit dem Blitz.

Dieser Mann schreibt ein Buch. Natürlich darf er ja auch, ist nichts verbotetnes und wenn uns Profi Fotografen einblicke in ihr (Arbeits-) Leben geben kann das nur interessant sein. Doch Joe McNally gibt keine Trockene Bedienungsanleitung (auch wenn das nötig wäre da er davon ausgeht, dass die Leser seines Werkes die Bedienungsanleitungen ihrere Geräte nicht gelesen haben) sondern ein spannendes, lustiges und inspirierendes Werk, das die 41€ wiedermal wert war auszugeben.

Das Buch trägt den Namen „Hot Shoe Diaries“ und wie bereits beschrieben geht es um großes Licht mit kleinen Blitzen. Auf unterhaltsame weise erläutert der etwas wunderlich anmutende alte Mann wie die kleinen SB-800 und Sb-900 Dinger zusammen mit ein paar kleien Aufsteckdingern, Vorsätzen und was weiß ich alles das gewünschte Licht liefern. Die Bebilderung ist sehr Reichhaltig, der Schreibtstil locker und interessant. Verglichen mit einem Andren Werk, welches ich auch freiwillig lese, nämlich „der Fotografische Blick von Michael Freeman“ fällt bei Joe McNally das Lesen schon um eineiges leichter.

Ein klarere Kauftipp für dieses flockig lockere Buch!

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